Katastrophenhilfe Irak

Familien auf der Flucht

Den Familien aus Mossul blieb nur noch die Flucht, wenn sie nicht im Häuserkampf umkommen wollten. Inzwischen sind im Nordirak so viele Flüchtlinge angekommen, dass man sie nicht mehr zählen kann. Es gibt nicht genug Nahrung und Zelte für alle. GAiN weitet deshalb sein Nothilfeprogramm aus.

Ein internationales Katastrophenhilfeteam wird unsere Mitarbeiter vor Ort bei der Verteilung unterstützen. Wir versorgen mehrere hundert Familien regelmäßig mit Lebensmitteln. Tausende erhalten gelegentliche Hilfe. Für zwei Camps und damit für weit über 100.000 Menschen haben wir die Trinkwasserversorgung übernommen. Kleidung, Decken, energiehaltige Nahrung und Hygieneartikel werden jetzt noch mehr als bisher benötigt. Allein die Transportkosten für gespendete Hilfsgüter aus Deutschland betragen in den nächsten Monaten 50.000 Euro. Bitte helfen Sie mit.

Spende

Grün ist die Hoffnung

Ein GAiN-Mitarbeiter erzählt: "Mitten in einem dieser Camps mit über 700 Zelten habe ich etwas gesehen, das mir neue Hoffnung für die Menschen gab: Vor einem Zelt hatte ein Familienvater ein kleines Blumenbeet angelegt, dahinter eine aus Abfall gezimmerte Kinderschaukel. Darauf ein kleiner Junge, der, lächelnd schaukelte. Der Vater sagte zur mir: 'Ich möchte meinen Kindern auch hier ein Zuhause schaffen. Sie haben ihre Heimat verloren. Wenn sie jetzt nicht ein klein wenig Glück fühlen, wird auch ihre Hoffnung verloren sein.'"  

Infos über den Irak

Uganda

Weniger ist nichts

Die folgende Geschichte beschreibt die Lage vieler Menschen in Uganda. Die Dürre in Ostafrika bewirkt knappe oder ausfallende Ernten. Die Nahrung, die es noch zu kaufen gibt, wird teurer. Immer mehr Menschen können sich das nicht mehr leisten. Was das vor allem für die Kinder heißt, spüren die Mitarbeiter der Arche-Noah-Klinik sehr deutlich. 

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Kind ohne Mutter

Das Mädchen aus Uganda war 16 Jahre alt, als sie von einem Mitschüler schwanger wurde. Ihr Baby musste per Kaiser­schnitt geholt werden, die junge Mutter überlebte den Eingriff nicht. So kam der kleine Junge zu seiner Tante, die schon fünf eigene Kinder hatte. Das ist üblich in Uganda. Als Gideon neun Monate alt war, brachte die Tante ihn zum Arzt, weil seine Arme und Beine geschwollen waren. Der Arzt erkannte das Problem und überwies ihn in die Ernährungsstation der Klinik der ­Arche Noah. Gideon war schwer unterernährt und hatte deshalb Ödeme.

Kein Geld – kein Essen

Gideon bekam Spezialnahrung und die Wassereinlagerungen in seinen Gliedmaßen verschwanden. Er entwickelte sich gut und konnte aus der Klinik entlassen werden. Die Auflage an die Familie war, dass er regelmäßig zu Kontrollbesuchen in der Klinik gebracht werden sollte. Niemand erschien zu diesen Untersuchungen. Als die Mitarbeiter der Klinik die Tante per Telefon aufforderten, sagte sie, dass es Gideon gut ginge. Die Mitarbeiter ließen sich aber nicht auf ihre Ausreden ein, und so kam die Tante doch mit Gideon vorbei. Gideon hatte an Gewicht verloren und seine Tante sagte, dass er Appetit habe, aber sie sich einfach nicht mehr Essen leisten könne. Die Oma wäre krank und das würde etliche Mehrkosten verursachen. Außerdem wäre die ­Klinik zu weit entfernt. Von da an übernahm die Klinik die Transportkosten. Und die Tante bekam „Plumpynut“ für Gideon mit, eine Spezialnahrung aus Erdnusspaste. Beim nächsten Besuch sahen die Mitarbeiter den kleinen Gideon wieder gesund und gut entwickelt. Für sein Alter ist er allerdings viel zu klein. Der schwere Start in sein Leben wird wohl Folgen haben.

Hilfe für fehlernährte Kinder

2016 mussten 33 Kinder in der Ernährungsstation der Klinik behandelt werden. In diesem Jahr sind es jetzt schon 26 kleine Patienten, die wegen Unter­ernährung aufgenommen wurden. Ärzte oder andere Kliniken überweisen die Kinder an die Arche Noah, oder die Polizei bringt die Notfälle direkt zur Behandlung. Zwei Drittel aller Fälle sind jünger als zwei Jahre. Für vier aufgenommene Kinder kam die ­Hilfe im Jahr 2016 zu spät, sie konnten nicht mehr gerettet werden. Wie viele erst gar nicht kommen konnten, weiß niemand.

Spende für Kinder in Uganda

Infos über das Projekt

GAiN-Kalender "Momente"

Mit diesem Kalender ­setzen Sie ­Akzente und fördern ­gleichzeitig ­unsere ­humanitäre Arbeit.


Der ­Kalender zum Thema „Schule und Bildung“ enthält hochwertige Fotos aus unseren Projekt­ländern, u.a. Lettland, Uganda, Haiti und ­Armenien. Die kurzen Geschichten über die abgebildeten Menschen und ihre Lebensumstände regen zum Nachdenken an. Ideal als Geschenk!

Preis 12,95 Euro

 

Format: 34 x 28 cm,
mit ­Spiral­bindung, rückseitig mit zusätzlichem Kalendarium für Notizen.

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Bestellung

Hilfsgütersammelaktion

Gib sein letztes Hemd!

Er schafft es einfach nicht, seinen Kleiderschrank aufzuräumen? Du kannst ihm und uns helfen. Du weißt, was er abgeben kann. Wir brauchen dringend Kleidung, die wir an Menschen in Not wie z.B. Flüchtlinge weitergeben können. Vor allem Männerkleidung fehlt!

Was gebraucht wird

Gut erhaltene, saubere Kleidung und Schuhe (paarweise gebündelt) für ­Erwachsene und Kinder. Auch neue Kleidungs­stücke sind willkommen. Wer möchte, kann uns durch seine Geldspende helfen, Kleidung in unsere Projekt­länder (z.B. Armenien, Lettland, Irak, Rumänien, Ukraine) zu transportieren.

Wie die Kleidung verpackt wird

Die Hilfsgüter in stabile Kartons (z.B. Bananenkisten) ­packen, zu­kleben und beschriften. Bitte getrennt nach Damen-, Herren-, Kinder­kleidung und Schuhen verpacken! Die Pakete bei der nächsten Sammelstelle abgeben oder per Post an uns senden.

Weitere Infos

Reisen mit Herz

Land entdecken – Menschen helfen

Reisen Sie in eines ­unserer Projekt­­länder. ­Lernen Sie die ­Menschen und ihre ­Kultur ­kennen. ­Entdecken Sie das Land bei ­Aus­flügen. ­Helfen Sie bei ­humanitären ­Einsätzen, ­Bau­projekten oder Kinder­programmen. Wir ­versprechen ­Ihnen ­einen ­un­­ver­gesslichen Urlaub.

Angebote 2017/2018

Zeitschrift "bewegt"

Unsere Zeitschrift "bewegt" enthält Berichte über unsere Arbeit und behandelt spannende Themen rund um die humanitäre Hilfe. Sie erscheint viermal im Jahr und ist kostenlos erhältlich. Schauen Sie hier in die Zeitschrift rein und bestellen Sie sich dann die Papierausgabe.

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