News 2011

Die Bevölkerung von Pyongyang legt Blumenkränze an den Denkmälern der Stadt nieder.
Dezember: Nordkoreareise verlief anders als geplant
Ein Mitarbeiter-Team von GAiN besuchte Nordkorea gerade zu der Zeit als Kim Jong Il starb. Die geplanten Besuche der Waisenhäuser mussten abgebrochen werden, da die Menschen um ihren "geliebten Führer" trauerten. GAiN lieferte im Dezember einen weiteren Container mit Babynahrung und Schuhen, der an Waisenkinder verteilt wurde. Das Mitarbeiterteam wollte sich vergewissern, wie die Ware bei den Bedürftigen ankommt.

Klaus Dewald mit unserem Partner Andre Gasiorowski von Helping Hand Coalition
November: Ehrung in der Knesseth
Erstmalig in der Geschichte Israels wurden über 50 Vertreter von christlichen Werken aus aller Welt im israelischen Parlament geehrt. Dies geschah auf Initiative der Knessethsprecherin Lia Shemtov von der Israel-Beiteinu Partei. Der israelische Staat bedankte sich bei den Vertretern der Hilfswerke für die Unterstützung Israels, insbesondere der Holocaust-Überlebenden. Seit 2007 ist GAiN in Israel aktiv und bringt regelmäßig Hilfslieferungen ins Land. Außerdem unterhalten wir ein Patenschaftsprogramm für die Holocaustüberlebenden, die keine Unterstützung von Deutschland erhalten und überwiegend aus Osteuropa stammen.

Bei Katastrophen ist schnelle Hilfe gefragt. Dafür suchen wir Einsatzhelfer.
Oktober: Team für Katastropheneinsätze formiert sich
Die Zahl der weltweiten Katastrophen nahm in den letzten Jahren zu und wird weiter steigen. GAiN möchte schneller und effektiver bei Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüchen und Hungersnöten helfen. Dafür suchen wir Freiwillge, die wir speziell für solche Einsätze schulen wollen. Ein solches Training wird im September 2012 in Lettland stattfinden.
Weitere Infos.
August: Hilfe für Ostafrika
Millionen Menschen hungern am Horn von Afrika; ihre Tiere verenden und auf ihren Feldern wächst schon lange nichts mehr. GAiN unterstützt die langjährige Partnerorganisation „Hoffnungszeichen“ dabei, die Menschen während dieser ernsten Hungerkrise nicht im Stich zu lassen. Im Norden Kenias sollen mindestens 1.500 Haushalte, das heißt ca. 9000 Menschen Hilfsgüter erhalten. Die Versorgung dieser Menschen soll bis etwa Oktober 2011 sichergestellt werden. Ein 92 kg schwerer Hilfssack für eine sechsköpfige Familie kostet 89 Euro und enthält Basisnahrungsmittel, Hochenergiekekse und Essgeschirr. Wir leiten jede Spende weiter.
Juli: Babynahrung für Waisenkinder in Nordkorea
Nach langer Pause konnten wir wieder
eine Lieferung mit Babynahrung ins Land bringen. Die Gläschen wurden an drei
Orten an Kinder in Waisenhäusern, Kindergärten und in einer Krankenstation
verteilt. GAiN-Kolleginnen aus der Schweiz konnten sich vor Ort davon
überzeugen, dass die Sachen angekommen sind. Die nordkoreanischen Behörden
zeigten sich erstaunlich kooperativ. Weitere Transporte sollen jetzt
folgen.
Juni: Sprudelnder Brunnen in Haiti
Trotz vieler Regenfälle
konnten die ersten Fundamente für die künftigen Kinderhäuser gelegt werden. Der
neu angeschaffte Bagger erleichtert die Bauarbeiten enorm. Ein Brunnenbohrteam
wurde schon bei seinem ersten Bohrversuch fündig. Das Wasser sprudelt seitdem
sauber und mit ausreichend Druck aus dem Boden. Bisher musste sich das
Kinderheim das Trinkwasser teuer kaufen oder war auf die Lieferungen von
Hilfswerken angewiesen. Jetzt liefert der neue Brunnen Wasser für das ganze
Kinderheim und die Menschen aus den angrenzenden Dörfern.
Mai: Reise zu unseren Partnern in die Ukraine
Ein Mitarbeiterteam besuchte Mitte Mai unsere Partner in Lutzk und Kremenez. Dabei besuchten die Mitarbeiter eine Familie in der Nähe von Kremenez. Sie berichteten: "Es war immer sehr hart für uns, zu sehen wie sie Leben mussten. Die Mutter hat beim letzten Mal noch gesagt, dass sie keine Hoffnung für die Zukunft hat. Die Gemeinde in Kremenez hat ihnen geholfen, ihre Wohnung bewohnbarer zu machen. Sie haben einen Ofen bauen lassen, einen Durchgang zwischen zwei Zimmern gebaut, die Familie mit Heizmaterial für den Winter versorgt und Farbe für die Zimmer gekauft. Oft haben sie auch von den Hilfsgütern etwas bekommen, die wir nach Kremenez geliefert haben. Maria, die Mutter sagt, dass sie immer Angst um ihre Kinder hatte, die oft krank waren. Jetzt hat sich das geändert, weil sie auf Gott vertrauen kann. Ihren Kindern geht es jetzt sichtlich besser, sie lachen öfter.Die Familie geht nun regelmäßig in die Gemeinde und die Kinder zur Sonntagsschule."
Mai: Neuer Standort in Israel bezogen
Mitte April konnten wir unseren neuen Standort in Netanya beziehen. Von dort aus werden wir zukünftig die Arbeit im Land koordinieren, insbesondere unser Patenschaftsprogramm für Holocaustüberlebende und deren Betreuung in den „Offenen Häusern“. GAiN hilft in Israel nicht nur Holocaustüberlebenden, sondern auch vielen anderen in Not geratenen Menschen. Vor allem Neueinwandererfamilien aus Äthiopien und Osteuropa sind mehr als dankbar, wenn sie Lebensmittelpakete erhalten oder sich in Suppenküchen und Kleiderausgabestellen bedienen dürfen.
März: GAiN hilft in Japan
Unser Partner vor Ort hat angefangen, Hilfsgüter in der vom Erbeben und Tsunami betroffenen Region zu verteilen. Dabei arbeiten sie mit einheimischen Kirchengemeinden zusammen, die als Basisstationen für freiwillige Helfer zur Verfügung stehen. Etwa 100 Freiwillige packen in den verwüsteten Bezirken mit an, bringen Nahrungsmittel, Wasser, Hygieneartikel und vieles andere zu den Menschen. Vor ihren Einsätzen erhalten die Freiwilligen ein Training, das sie auf den Umgang mit traumatisierten Opfern vorbereitet. Phillip Foxwell, einer der Leiter der Hilfe vor Ort, berichtete vom ersten Einsatz in Sendai: „Die Lage ist noch viel schlimmer, als man es in den Medien sehen kann. Ich kam mir vor wie im Krieg. Hier gibt es Arbeit für die nächsten Jahre!“ Die Teams konzentrieren sich auf sechs Einsatzgebiete.
März: Fertigstellung der Lagerhalle in Haiti
Pastor Pierre und Klaus Dewald vor der kürzlich fertig gestellten Halle in Haiti. Von hier aus werden Hilfsgüter in Flüchtlingslager gefahren und verteilt. Die Not der Menschen ist nach wie vor groß. Viele Lager und neue Siedlungen haben sich am Rand der Hautpstadt gebildet, mitten in der Einöde. Die Menschen dort haben praktisch nichts und sind auf Unterstützung angewiesen.
März: Preisgeld bei
„Ideen-Initiative-Zukunft“ gewonnen
Die Schulranzenaktion
hat bei dem Wettbewerb der Unesco und der dm-Drogeriemarktkette 1000 €
gewonnen. Das Preisgeld werden wir für Ranzenfüllungen und für eine
Teilfinanzierung des nächsten Hilfstransportes verwenden. Das Foto zeigt die
Prämierung in unserer lokalen Drogeriemarkt-Filiale.
Februar: Planung für Bau des Waisenhauses
Die Planungen für den Bau des Waisenhauses in Haiti (Ca-Ira) schreiten voran. Der pensionierte Architekt und ehrenamtliche Mitarbeiter bei GAiN, Edgar Zeiss, hat einen Lageplan und ein Modell des Bauvorhabens erstellt. Neben der Unterkunft für die mittlerweile 79 Waisen, soll auch eine Schule, ein Krankenhaus und eine Ausbildungsstätte errichtet werden. Zu den Waisenkindern vermitteln wir Patenschaften.
Februar: Hilfe für Pakistan geht weiter
Die Medien erwähnen Pakistan
kaum mehr. Noch immer leben dort tausende von Flutopfern in provisorischen
Camps, weil ihre gesamte Existenzgrundlage durch die Flut zerstört wurde. GAiN konnte
fünf Container bzw. rund 100 Tonnen Hilfsgüter verschiffen, um die schlimmste Not
lindern zu helfen. Die örtlichen Partner sind vor allem in den Städten
Charsada, Nasirabad, Larkana, Jhampir und Karachi tätig. Dort wurden die
Hilfspakete vor allem an kinderreiche Familien verteilt. „Das ist für uns wie
Gold inmitten all des Hungers“, meinte ein Betroffener, nachdem er ein Paket
erhalten hatte. Es wird noch lange dauern, bis alle Heimatlosen wieder ein Dach
über dem Kopf und alle Existenzlosen wieder eine Lebensgrundlage haben. GAiN möchte
auch weiterhin konzentriert Hilfe in den genannten Orten leisten.
Januar: Fußball und soziales Engagemant
Werder Bremen
wird die Arbeit von GAiN ab sofort unterstützen und u.a. mit Spenden
von Sportartikeln einen Beitrag zur humanitären Hilfe in unseren
Projektländern zu leisten. GAiN wurde als offizieller Partner von "100%
Werder worldwide" aufgenommen. Erste Trikot- und Ballspenden gingen
nach Armenien.
Link zu Werder Bremen