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Spendenkonto:
Volksbank Gießen Nr. 51 55 51 55 BLZ 513 900 00 |
Wer Augen hat zu sehen, der sehe
GAiN half einer Augenklinik in Kabul: Menschen sollen
sehen können und Heilung erfahren. Wer hilft, sieht auch mit dem Herzen
gut.
2002: Der zerstörte Präsidentenpalast von Kabul an der ehemaligen Prachtstraße
In Trümmern
In den siebziger Jahren war die renommierte Augenklinik “Noor Eye Institut“ gegründet worden. Das komplexe Gebäude wurde nach europäischem Vorbild und höchstem internationalen Standard gebaut. In anderen mittelasiatischen Hospitälern werden die Patienten durch enge Gänge getragen, ungeachtet ihres gesundheitlichen Zustandes, hier wurden sie in die Behandlungszimmer gefahren. In ihren eigenen Betten, wie bei uns. Die Noor-Klinik befindet sich am Rande der afghanischen Hauptstadt Kabul. An der breiten alten Prachtstraße zum ehemaligen Präsidentenpalast gelegen, war sie nach dem Krieg das einzige noch bestehende Gebäude inmitten eines kilometerweiten Trümmerfeldes. Auch von den einst dichten, hohen Bäumen der langen Allee war nichts mehr übrig. Nur Steine und Sand säumten den Rand der von Granateinschlägen durchlöcherten, breiten Straße.
Das Gebäude der "Noor-Klinik" 2002
Hilfe, die ankommt
Mitarbeiter von GAiN besuchten die Einrichtung im September 2002 und waren sehr beeindruckt, mit welch eifrigem Einsatz diese wieder saniert wurde: Junge Handwerker brachten dort ohne elektrischen Strom Türen, Fenster und Fliesen an. Fenster oder etwa Betonträger wurden direkt vor Ort gefertigt. Dabei wurde das Holz hauptsächlich mit scharfen Äxten bearbeitet. In einer Ecke kochten sich die Arbeiter ihr Essen und schlafen dort auch. Die Taliban hatten vor drei Jahren alles geplündert und nach Pakistan gebracht. “Alles“ das bedeutet wirklich nicht nur die komplette Klinik-Einrichtung von der Rezeption bis zum Labor und der Verwaltung, sondern auch die Ziegel auf den Dächern und die Fliesen an Böden usw. GAiN hat mitgeholfen, dass die Klinik wieder renoviert werden konnte. In Zusammenarbeit mit “Shelter Now“ bekam eines der Gebäude Ende 2002 ein neues Dach. Außerdem wurden Betten und anderes Krankenhausinventar mit Containern in die Klinik gebracht. GAiN half außerdem... - dass die vielen Flüchtlingsfamilien in den Dörfern rings um Kabul überleben, indem wir sie in regelmäßigen Abständen mit Nahrungsmittelpaketen und Decken zum Schutz gegen die Kälte versorgen. - das "Noor Eye Institute" neu auszustatten, indem wir dringend benötigtes Krankenhausinventar (Krankenhausbetten, Röntgengeräte, Laboreinrichtungen), Medikamente und Verbandsmaterial zur Verfügung stellten. - Flüchtlingen und arme Familien mit Decken und Nahrungsmitteln Weiter |