Spendenkonto:
Volksbank Gießen
Nr. 51 55 51 55
BLZ 513 900 00
 

Lebensituation in Armenien



Vergessene Familien

70% aller Armenier leben unter der Armutsgrenze, die mit 2 Dollar pro Tag definiert ist. Brot und Kartoffeln sind für sehr viele Menschen, vor allem Rentner, Kranke und Waisenkinder die einzigen Nahrungsmittel. Die meisten Haushalte überleben nur durch Gelegenheitsjobs und die Zuwendungen internationaler Hilfsorganisationen. Siebzig Jahre kommunistische Zwangsherrschaft, das verheerende Erdbeben von 1988 und der politische Umsturz im Jahre 1989 trugen ihren Teil dazu bei, dass Armenien in den wirtschaftlichen Ruin gestürzt wurde. Geht die Entwicklung in der Landeshauptstadt Eriwan auch rasant voran, so ist die Polarisierung dieselbe wie in allen anderen ehemaligen Sowjetstaaten: Die Reichen werden reicher, und die Mehrheit der Bevölkerung verarmt und lebt unter dem Existenzminimum.

Auswanderung

Ein weit verbreitetes Problem sind vor allem alleinerziehende Mütter. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation im Land leben die meisten (7 Mio. leben  in den USA, Frankreich und Syrien) Armenier im Ausland. Viele Männer kehren nicht zurück, weil sie als Gastarbeiter ein besseres Leben gefunden haben. Der Kontakt nach Hause ist abgebrochen, die Familien sind vergessen.

Weiter