Lage und Situation
Die Gebirgskette des Himalaja trennt den Subkontinent vom Rest Asiens.
Indien ist das größte demokratische und nach China das
bevölkerungsreichste Land der Erde. Seit kurzem ist die Geburtenrate
rückläufig, aber selbst bei dieser Rate werden wahrscheinlich schon
2030 in Indien mehr Menschen leben als in China. Indien öffnet nun
verstärkt seine Wirtschaft in der Hoffnung, dass der freie Markt bei
der Lösung eines der Hauptprobleme des Landes helfen wird, der Armut.
Geschichte
Man kann die Ursprüne der Zivilisation im Industal bis ins 3.
Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen. Zu dieser Zeit war das
Maurya-Reich fast schon so groß wie das heutige Indien. Nach der
Schlacht von Plassey 1757 festigte die Ostindische Kompanie die
britische Herrschaft. 1920 organisiert Mahatma Gandhi den ersten
passiven Widerstand gegen die Regierung. 1947 wird Indien unabhängig.
1948 wird Gandhi ermordert und Indien wird schließlich Republik. Im
Laufe der Jahre gibt es immer wieder Auseinandersetzungen mit Pakistan
wegen Kaschmir.
Wirtschaft
Indien besitzt eine riesigen Binnenmarkt mit über 1 Mrd. Menschen:
billige Arbeitskräfte und Fachkräfte für Hightech-Indiustrien, wie z.B.
Software-Programmierung, einem florierenden Wirtschaftszweig.
Hocheffizient sind die Bekleidungsindustrie und der Textilsektor.
Zunehmende Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt, was zu einem starken
Exportanstieg führte. Indien ist nach China die am schnellsten
wachsende Volkswirtschaft in Asien. Gleichzeitig leben Mio auf dem Land
mit den Problemen der von ihnen betriebenen Subsistenzwirtschaft, wie
Mangel an Bargeld.
Weitere Fakten
Hauptstadt: Neu-Delhi
Einwohner: 1,07 Mrd.
Währung: Indische Rupie
Amtssprachen: Hindi und Englisch
Religion: Mehrheit sind Hindus, jeder Hindu gehört einer der vielen
tausend Kasten an, in die er hineingeboren wird. Sie bestimmt den
Ehepartner und den gesellschaftlichen Status.











