Spendenkonto:
Volksbank Gießen
Nr. 51 55 51 55
BLZ 513 900 00
 

Hilfe für Erdbebenopfer im Iran



Die Überlebenden haben ihre Habe aus ihren verschütteten Häusern ausgegraben und wohnen - wenn sie zu den Glücklichen zählen - in Zeltstädten der großen Hilfsorganisatio­nen. Auch in den Zelten ist es bitterkalt, die hygienischen Verhältnisse und ihre Folgen kann man sich ausmalen.
Januar 2004:
"Es war Sonntagabend nach Weihnachten. Ich saß gemütlich in meinem Wohnzimmer und las einen spannenden Roman, als das Telefon klingelte. Es war Hassan aus dem Iran. "Klaus, könnt Ihr uns Hilfe schicken?" Und da waren sie wieder, die Bilder, die ich im Fernsehen vom Erdbeben in Bam gesehen hatte. "Ja, wir werden Hilfe bringen, was braucht ihr genau?". Und so begann alles... Inzwischen habe ich erfahren, dass fast 40 unserer Mitarbeiter aus den Nachbarländern nach Bam gereist sind und dort tun, was ihnen vor die Hände kommt. Unter der Leitung von Hassan helfen sie beim Graben nach Opfern, beim Wegräumen des Bauschutts. Sie trösten, reden, weinen mit den Überlebenden in den Zeltstädten am Stadtrand. Sie sind einfach da, und sie packen an. Für die Welt ist das Erdbeben schon wieder kalter Kaffee, aber die Betroffenen stehen immer noch unter Schock und brauchen Menschen an ihrer Seite. Es wird Monate dauern, bis sie wieder normal wohnen und leben können. Weil ich weiß, dass unsere Mitarbeiter dort so einen wichtigen Dienst tun, möchte ich sie gerne unterstützen und ihnen die Hilfe geben, die möglich ist. In unserem Lager haben wir Babynahrung, Hygieneartikel und warme Kleidung, die in Bam noch dringend gebraucht werden."  Klaus Dewald

Den Überlebenden des Erbebens wurde kurz darauf Hilfe in Form von Kleidung und Nahrungsmitteln gesendet. Vielen Dank für Ihre Spenden!