• Gebt den Hunrigen zu Essen, nehmt Obdachlose bei euch auf
  • Wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft gebt ihm Kleider
  • helft wo ihr könnt
  • verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen
  • Dann wir mein Licht eure Dunkelheit vertreiben
  • und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt
  • eure barmherzigen Taten gehen vor euch her
  • meine Macht und Herrlichkeit beschließt den Zug
  • wenn ihr zu mir ruft werde ich antworten
  • wenn ihr um Hilfe schreit werde ich sagen:
  • Ja hier bin ich nach Jesaja 58, 7-9 (Bibel)


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Hilfe für Erdbebenopfer in Haiti

Erdbeben haiti
Die gesamte Innenstadt ist ein Trümmerfeld. 1,2 Mio. Menschen sind obdachlos.
„Es ist zum Verzweifeln. In Port-au-Prince herrscht Chaos. Die Menschen verlassen die Stadt, weil sie dort weder Wasser noch Lebensmittel haben. Es gibt keine Regierung mehr, keine Strukturen und niemanden, der sich kümmert. Die Gebiete außerhalb der Hauptstadt werden von verzweifelten Menschen überschwemmt, die Hilfe brauchen.“

GAiN-Mitarbeiter Bill Blaney beschreibt die Situation fünf Tage nach dem Beben in Haiti



Erdbeben haiti
Diese provisorischen Zelte halten einem Regen nicht stand. Eine Mutter erzählte, dass sie ihr Baby nachts immer auf den Bauch legt, damit es nicht nass wird.

Die Überlebenden warten

Das Erdbeben am 12.1.2010 traf den kleinen Inselstaat Haiti mit besonderer Wucht: Die Hauptstadt Port au Prince ist fast vollständig zerstört, die Infrastruktur funktioniert nicht mehr. Niemand weiß genau, wieviel Tote es gegeben hat, man vermutet über 300.00. Die Menschen und der Staat sind mit der Situation komplett überfordert, da auch die meisten Behörden zerstört sind. Selbst mehrere Wochen nach dem Beben leben Hunderttausende immer noch in provisorischen Unterkünften und haben wenig Hilfe erhalten. Bald sind die wenigen Nahrungsmittelvorräte komplett aufgebracht und die Menschen werden verhungern.

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Diese Familie verlor alles. Sie konnten nur ihr Bett aus den Trümmern retten.

Direkte Hilfe nach dem Beben

Schon seit mehreren Jahren hilft GAiN Kanada dem bettelarmen Land, das immer wieder von Wirbelstürmen und anderen Naturkatastrophen heimgesucht wurde. Deshalb gab es schon Kontakte zu Gemeinden und einer einheimischen Hilfsorganisation. Aus Amerika und Kanada ist ein Team von GAiN-Mitarbeitern seit dem 16. Januar im Land, um die Hilfslieferungen zu koordinieren und Lebensmittel zu verteilen. Außerdem ist ein Team von Medizinern vor Ort, um in einer mobilen Klinik die Kranken zu behandeln.

GAiN konnte kurz nach der Katastrophe 50 Tonnen Babynahrung per Cargo-Flugzeug von Air Berlin in die Dominikanische Republik schicken. Von dort wurde die Ware per Lkw nach Haiti transportiert und dort verteilt. Weitere Transporte sind bereits auf dem Weg. Mitarbeiter von GAiN kauften Reis und Bohnen in der Dominikanischen Republik, und packten zusammen mit Einheimischen Lebensmittelpakete für die obdachlosen Menschen. Hilfe für Haiti wird langfristig nötig sein. Geplant ist der Bau einer Lagerhalle aus Containern, in der die Hilfslieferungen gelagert und Lebensmittelpakete gepackt werden sollen. Von dort aus werden sie in die Lager verteilt.
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Diese Mutter freut sich sehr über die Babynahrung aus Deutschland.

Wie GAiN hilft


Lebensmittel
Bis die ersten Lieferungen eintrafen, kaufte GAiN Bohnen, Reis und Öl in der Dominikanischen Republik und verteilten dies in Flüchtlingslagern. aus Deutschland wurden bisher 130 Tonnen Babynahrung und Lebensmittel nach Haiti gebracht, Wert: eine halbe Mio. E. Ein Lkw für den Transport von Lebensmitteln ist auf dem Weg. Er soll im Land bleiben.
Medizinische Teams
In einer kleinen Klinik in Chambrun und in einer mobilen Klink waren bisher 15 Teams von freiwilligen Medizinern im Einsatz und konnten 7000 Menschen behandeln. Diese Hilfe soll bis zum Mai fortgesetzt werden.
Wasserfilter
GAiN verteilte bisher 7500 Wasserfilter und schulte Menschen, die anderen den richtigen Gebrauch der Filter erklären.
Trauma-Beratung
Zwei Teams von Psychologen schulten bisher 565 Pastoren und Leiter, damit sie traumatisierten Menschen helfen können. 20-30 GAiN-Mitarbeiter sind ständig vor Ort, um Hilfe zu leisten.

Stand 22.2.2010

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Hilfe für Haiti wird noch lange nötig sein.Die Menschen brauchen Unterstützung aus dem Ausland.
GAiN ist in Haiti von der UN als offizielle Hilfsorgani­sation ­registriert. 

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Interviews und Videos:

- Fotos aus Haiti
- Radiointerview (ERF) mit Klaus Dewald