GAiN hilft seit 1990
Lettland ist das Land, wohin
die ersten und bisher meisten Hilfstransporte von GAiN gingen.
Erste Kontakte entstanden 1990 durch einen
Studenten, der Verwandte in Riga hatte und die Verteilung der ersten Hilfstransporte
an soziale Einrichtungen und Familien koordinierte. Seit 2002 betreibt
GaiN in Lettland ein eigenes kleines Hilfswerk, um besonders kinderreichen
Familien, die in Not geraten sind, wieder neue Hoffnung zu geben. Wer
sich als Tourist nur in Lettlands Hauptstadt Riga aufhält, wird die versteckte
Armut des Landes erst einmal nicht bemerken. Aber sie existiert: Viele
Menschen, besonders in den ländlichen Regionen, wissen nicht, wie sie
mit ihrem kleinen Einkommen überleben sollen. Bis zum Jahr 2002 war unser Partner in Lettland die Organisation
“Mission Pakapieni“, die mehrere hundert Familien,
sowie zahlreiche Institutionen im ganzen Land mit humanitärer Hilfe versorgte.
“Pakapieni“
erhielt seit 1992 über 50 Hilfslieferungen.
Ein Herz für Menschen in Not
Daina Vilde, selbst Mutter von sechs Kindern, weiß, was es bedeutet,
nicht genug Geld zu haben, um die Familie zu ernähren. Weil es ihr ein
Anliegen ist, Menschen in Not zu helfen, wurde sie im November 2002 die
erste Mitarbeiterin von GAiN in Lettland. Die Tochterorganisation von
GAiN mit Sitz in Riga ist in Lettland als wohltätiger Verein
registriert und berechtigt, humanitäre Hilfe zu empfangen und
weiterzugeben. Daina Vilde verteilt die Hilfsgüter zusammen mit
ehrenamtlichen Helfern aus Gemeinden an bedürftige
Menschen.
Sie arbeitet eng mit dem Sozialarbeiterinnen in den
ländlichen Regionen zusammen. Sie besuchen gemeinsam mit Daina Vilde
die Bedürftigen in der jeweiligen Gemeinde. Weiterhin knüpfte Frau
Vilde Kontakte mit Schulen, Altenheimen und Kirchen, die ihr bei der
Verteilung und Lagerung der Hilfsgüter zur Hand gehen. Sie stellen auch
ehrenamtliche Mitarbeiter, die beispielsweise beim Entladen der Lkws
aus Deutschland helfen.
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