Lage und Situation
Eine Demarkationslinie in Höhe des 38. Breitengrades trennt
Nordkorea im Norden der koreanischen Halbinsel und den von den USA
beeinflussten Süden. Ein Großteil des Landes ist gebirgig; die
Chaeryong- und Pjöngjang-Ebenen im Südwesten sind die fruchtbarsten
Gegenden. Die seit 1948 unabhängige kommunistische Republik ist stark
isoliert. Da der Wirtschaft das Kapital fehlt, benötigt das Land, in
dem schon länger eine Hungersnot herrscht, großzügige internationale
Hilfe. Diese Hilfe reicht allerdings nicht aus, um die Hungersnot zu
beenden. Wegen des Atomprogramms gibt es öfters Wirtschaftsembargos,
2002 wurde die Kraftstoffhilfe eingestellt. 2004 löste die
Eisenbahnkatastrophe in Ryongchon Notfallhilfe aus.
Das Leben der Bevölkerung ist streng geregelt. Scheidungen gibt es
nicht. Über 50% der Arbeitskräfte sind Frauen, von denen auch noch die
Verrichtung der ganzen Hausarbeit erwartet wird. Viele stehen um 4 Uhr
auf und arbeiten bis 19 Uhr. Kinder werden schon früh in einem
umfassenden staatlichen Hortsystem betreut.
Geschichte
Die 1910 von Japan annektierte Halbinsel wurde 1945 am 38. Breitengrad
geteilt. 1948 wurde Nordkorea ein unabhängiger Staat. 1994 Der
Staatsgründer und als Gott angebetet Präsident Kim Il Sung stirbt, sein
Sohn, Kim Jong Il tritt 1997 die Nachfolge an. Kim Il Sung wird zum
"ewigen Präsidenten" ernannt.
Wirtschaft
Es gibt so gut wie keine Bodenschätze im Land. 30% des gesamten
Staatshaushaltes werden in
Rüstung gesteckt. Die meisten Mensche leben in Armut. Eine Elite
innerhalb der Partei lebt gut und kann in Spezielgeschäften Luxusgüter
einkaufen. Der Besitz von Telefonen und privaten Autos ist verboten.
Weitere Fakten
Einwohnerzahl: 22,7 Millionen
Hautstadt: Pjöngjang
Währung: Won
Amtssprache: Koreanisch
Religion: Nach offiziellen Angaben nur 12.000 Christen.
Religionsstatistiker gehen jedoch von weit mehr als 400.000 im
Untergrund aus. Der Staat wacht streng über die praktizierten Religionen.











