• Gebt den Hunrigen zu Essen, nehmt Obdachlose bei euch auf
  • Wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft gebt ihm Kleider
  • helft wo ihr könnt
  • verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen
  • Dann wir mein Licht eure Dunkelheit vertreiben
  • und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt
  • eure barmherzigen Taten gehen vor euch her
  • meine Macht und Herrlichkeit beschließt den Zug
  • wenn ihr zu mir ruft werde ich antworten
  • wenn ihr um Hilfe schreit werde ich sagen:
  • Ja hier bin ich nach Jesaja 58, 7-9 (Bibel)


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Infos über den Sudan


Lage und Situation
Der Sudan, das größte Land Afrikas, grenzt ans Rote Meer. Die Landscahft reicht von Wüste im Norden über Grassteppen und Sümpfe in der Mitte bis zum üppig-tropischen Süden. Spannungen zwischen dem arabischen Norden und dem afrikanischen Südne führten seit der Unabhängigkeit 1956 zu zwei Bürgerkriegen. Im Sudan gibt es viele Volks- und Sprachgruppen, darunter rund 2 Mio. Nomanden. Die größte Kluft besteht zwischen den arabischen Muslimen im Norden und den Afrikanern im Süden, die meist dem Christentum oder Naturreligionen angehören. Der seit 1983 tobende Bürgerkrieg im Süden hat die Ursache in dem Versuch dem ganzen Land islamische Werte und Gesetze aufzuzwingen. Frauen, die sich nicht islamisch kleiden, riskieren die öffentliche Auspeitschung. Zugleich gibt es auch im Norden und in der östlichen Darfur-Region einige nichtislamische Gruppen. 2004 wurde bekannt, dass von der Regierung unterstützte arabische Milizen einen Völkermord an Schwarzafrikanern in Darfur betrieben. Viele Millionen Menschen im ganzen Land leben auf der Flucht oder in Lagern.

Geschichte
Der Nordsudan wurde 1821 von Ägypten erobert, der Süden 1877 von Großbritannien. Ab 1954 gab es eine Selbstverwaltung, 1956 wurde der Sudan eine Republik, die allerdings erst einmal unter Militärherrschaft stand.
1972 gab es eine begrenzte Automie für den überwiegend christlichen Südsudan. Das dämmte die Aufstände im Süden keinesfalls ein, 1983 wurde das Scharia-Gesetz zwangsweise eingeführt. 2002 gab es im Süden einen Waffenstillstand und 2006 ein Friedensabkommen. Es gibt momentan zwei autonome Regierungen im Norden und im Süden. In der östlichen Region Darfur wird immer noch gekämpft. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Hungersnöte aufgrund der Kriege und von Dürre.

Wirtschaft
Im ganzen Land, besonders im Süden gibt es kaum Industrie. Im Süden entdeckte man in den 80ern große Ölvorkommen, allerdings verhindert der dauernde Bürgerkrieg die Ölförderung.




Weitere Fakten
Einwohner 33,6 Mio.
Währung: Sudanesische Dinar (Norden), ugandische Schilling (Süden)
Hauptstadt: Khartoum (Norden), Juba (Süden)
Amtssprache: Arabisch (Norden)