• Gebt den Hunrigen zu Essen, nehmt Obdachlose bei euch auf
  • Wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft gebt ihm Kleider
  • helft wo ihr könnt
  • verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen
  • Dann wir mein Licht eure Dunkelheit vertreiben
  • und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt
  • eure barmherzigen Taten gehen vor euch her
  • meine Macht und Herrlichkeit beschließt den Zug
  • wenn ihr zu mir ruft werde ich antworten
  • wenn ihr um Hilfe schreit werde ich sagen:
  • Ja hier bin ich nach Jesaja 58, 7-9 (Bibel)


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TSUNAMI IN SÜDOSTASIEN



Eine Frau sitzt vor dem Unrat und allem, was sie aus ihrem zerstörten Haus in Hambantona, 200 Kilometer südlich von Colombo, retten konnte.
Die Situation
Die erschüttenden Berichte aus Südostasien bewegten 2005 die gesamte Welt. Das stärkste Beben seit Menschen überhaupt Erdbebenstärken messen können, hat weit über hunderttausend Tote gefordert. Über eine Million Überlebende haben all ihre Habe verloren. Anfangs fehlte es in den betroffenen Gebieten an Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten. Danach zogen die Überlebenden in Zelte und Notunterkünfte. Gleich nach der Katastrophe flog unser kanadischer Mitarbeiter Bill Blainey nach Sri Lanka, um sich ein Bild von der Lage zu machen und den Menschen unsere Hilfe anzubieten.

Die Hilfe
Durch unser internationales Netzwerk haben wir Kontakte zu Mitarbeitern vor Ort (Campus für Christus und Gemeinden). Dank der großen Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland kamen über 200.000 Euro zusammen, um den Bedürftigen zu helfen. In Sri Lanka wurden sofort Lebensmittel und Zelte gekauft.  Danach wurden Werkzeuge, Fahrräder, Motoren für Fischerboote und andere Dinge für den täglichen Gebrauch gekauft und durch die Kirchen verteilt. GAiN sendete auch mehrere Container mit Lebensmitteln, Gebrauchsgegenständen in die Katastrophengebiete.


Eine Frau und ihre Tochter aus einem völlig zerstörten Fischerdorf warten mit hunderten anderen auf Hilfe in Batticola, Sri Lanka.
Berichte von Betroffenen
Aus Sri Lanka, einem der am schlimmsten betroffenen Gebiete, erreichte uns im Januar 05 folgende Email von Oswald Salgado, dem dortigen Leiter von Campus für Christus: "Wir danken Gott, dass niemand von unseren Mitarbeitern getötet wurde, aber viele unserer Freunde haben all ihren Besitz verloren und manche ihr Leben. Es ist fast unmöglich jemand im Süden zu erreichen, weil die Telefonleitungen unterbrochen sind und die Straßen unbefahrbar. 500 Schüler in einer Schule wurden einfach weggespült und vollbesetzte Busse wurden Opfer der Riesenwelle."

Thomas Abraham, der Vizepräsident von Campus für Christus für Asien schreibt: "Gott hat uns und unsere Mitarbeiter gnädig verschont. Damit ist ein Auftrag verbunden. Wir sollen uns mit dem weltweiten Leib Christi verbinden, um auf die physischen und geistlichen Nöte der betroffen Menschen zu reagieren. Wir brauchen eure Gebete. Betet, dass Gott uns gebraucht um Seine Liebe in diese hoffnungslose Situation zu bringen. Bete, dass tausende ihre Herzen öffnen für das Evangelium von Jesus Christus, denn nur dort liegt die Hoffnung."

Praktische Hilfe
Im August und September reisten Teams aus Deutschland nach Sri Lanka, um ein Haus für eine Familie zu bauen.

Weitere Infos über die Einsätze von GAiN und Campus für Christus .