TSUNAMI IN SÜDOSTASIEN
Eine
Frau sitzt vor dem Unrat und allem, was sie aus ihrem zerstörten Haus
in Hambantona, 200 Kilometer südlich von Colombo, retten konnte.
Die Situation
Die erschüttenden Berichte aus Südostasien bewegten 2005 die
gesamte Welt.
Das stärkste Beben seit Menschen überhaupt Erdbebenstärken messen
können, hat weit über hunderttausend Tote gefordert. Über eine Million
Überlebende haben all ihre Habe verloren. Anfangs fehlte es in den
betroffenen
Gebieten an Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten. Danach zogen die
Überlebenden in Zelte und Notunterkünfte. Gleich nach der Katastrophe
flog unser kanadischer Mitarbeiter Bill Blainey nach Sri Lanka, um sich
ein Bild von der Lage zu machen und den Menschen unsere Hilfe
anzubieten.
Die Hilfe
Durch unser internationales
Netzwerk haben wir Kontakte zu Mitarbeitern vor Ort (Campus für
Christus und Gemeinden). Dank der großen Hilfsbereitschaft der Menschen
in Deutschland kamen über 200.000 Euro zusammen, um den Bedürftigen zu
helfen. In Sri Lanka wurden sofort Lebensmittel und Zelte
gekauft. Danach wurden Werkzeuge, Fahrräder, Motoren für
Fischerboote und andere Dinge für den täglichen Gebrauch gekauft und
durch die Kirchen verteilt. GAiN sendete auch mehrere Container mit
Lebensmitteln, Gebrauchsgegenständen in die Katastrophengebiete.
Eine Frau und ihre Tochter aus einem völlig zerstörten Fischerdorf
warten mit hunderten anderen auf Hilfe in Batticola, Sri Lanka.
Berichte von Betroffenen
Aus Sri Lanka,
einem der am schlimmsten betroffenen Gebiete, erreichte uns im Januar 05 folgende
Email von Oswald Salgado, dem dortigen Leiter von Campus für Christus:
"Wir danken Gott, dass niemand von unseren Mitarbeitern getötet wurde,
aber viele unserer Freunde haben all ihren Besitz verloren und manche
ihr Leben. Es ist fast unmöglich jemand im Süden zu erreichen, weil die
Telefonleitungen unterbrochen sind und die Straßen unbefahrbar. 500
Schüler in einer Schule wurden einfach weggespült und vollbesetzte
Busse wurden Opfer der Riesenwelle."
Thomas Abraham, der Vizepräsident
von Campus für Christus für Asien schreibt:
"Gott hat uns und unsere
Mitarbeiter gnädig verschont. Damit ist ein Auftrag verbunden. Wir
sollen uns mit dem weltweiten Leib Christi verbinden, um auf die
physischen und geistlichen Nöte der betroffen Menschen zu reagieren.
Wir brauchen eure Gebete. Betet, dass Gott uns gebraucht um Seine Liebe
in diese hoffnungslose Situation zu bringen. Bete, dass tausende ihre
Herzen öffnen für das Evangelium von Jesus Christus, denn nur dort
liegt die Hoffnung."
Praktische Hilfe
Im August und September reisten Teams aus Deutschland nach Sri Lanka, um ein Haus für eine Familie zu bauen.
Weitere Infos über die Einsätze von GAiN und Campus für Christus .