Lesbos – warum wir helfen

Flüchtlingslager "Moria"

Als die Grenzen in Europa geschlossen wurden, war der Weg vieler Geflüchteter nach Mitteleuropa unterbrochen. Nachdem sie um ihr Leben gerannt sind, um dem Krieg in ihren Heimatländern zu entkommen, sind diese Menschen nach einem oft riskanten Übersetzen aus der Türkei auf der griechischen Insel Lesbos gestrandet.

Das Lager, das ursprünglich als Kurzzeitunterkunft für 1.500 Personen geplant war, ist völlig überfüllt. Über 10.000 Menschen leben dort*. Es mangelt an Schlafplätzen, Decken, Kleidung und sanitären Anlagen. Menschen schlafen in hauchdünnen Zelten, es ist kalt, nass und es herrscht pure Verzweiflung.

Lesbos – wie wir helfen

Füchtlinge am Rande Europas

Im Lager herrscht eine Atmosphäre von Leid, Ungerechtigkeit, Dunkelheit und so viel Hoffnungslosigkeit. Menschen stehen stundenlang Schlange, um etwas zu essen zu bekommen. 80 Menschen teilen sich eine Toilette. Duschen ist Luxus. Nachts trauen sich die Frauen nicht alleine in die Waschräume. Auch die Helfer verzweifeln, wenn sie die Bitten der Geflüchteten ablehnen müssen, weil es einfach an allem fehlt. GAiN hilft durch Hilfsgüter und Teams, die praktisch dort mitanpacken. Unsere Kollegen von GAiN Holland koordinieren diese Arbeitseinsätze von ehrenamtlichen Helfern. Auch die Schweizer Kollegen sammeln fleißig für die Geflüchteten. Die Transporte erfolgen mit deutschen GAiN-Fahrzeugen.

Unsere Mitarbeiterin Andrea Wegener lebt seit November 2018 auf der Insel. Sie möchte die Welt dieser Menschen wenigstens etwas heller und hoffnungsvoller machen! Sie hilft ein Jahr lang praktisch im Camp mit. Lesen Sie auf Andreas Blog, was sie auf der Insel erlebt.

Andreas Blog

Lesbos – wie Sie helfen können

Helfen Sie Geflüchteten:

  • Packen Sie vor Ort mit an: In Zusammenarbeit mit GAiN Holland bieten wir jährlich mehrere Gruppenreisen nach Lesbos an, bei denen englischsprachige Teilnehmer willkommen sind. Sie können dort: aufräumen, putzen, Hilfsgüter verteilen oder mit Kindern spielen.
    Infos und Anmeldung

  • Spenden Sie Geld: damit können wir die Benzinkosten für die Transporte bezahlen und wenn nötig, fehlende Hilfsgüter noch einkaufen. Im Winter werden vor allem Decken, Kleidung und Schuhe gebraucht.
    Spende