Unser Name ist Programm

Global

Wir arbeiten weltweit. Derzeit unterstützt GAiN in über 50 Krisengebieten der Welt humanitäre Hilfsprojekte.

Aid

Wir überbringen Hilfe – und zwar auf verschiedene Art. Wir leisten Katastrophenhilfe, langfristige Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe

Network

Wir arbeiten kontinuierlich am Aufbau eines weltweiten Logistiknetzwerks, um ­Hilfe schnellstmöglich und effizient in unsere Zielländer zu bringen. Unser Wunsch ist es, die Arbeit für Notleidende und Hilfsbedürftige durch ein funktionierendes Netzwerk stetig auszubauen, ohne dabei den Einzelnen aus dem Blick zu verlieren.

Unser Herz

Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.

 

 

Aus dem Talmud

Wir helfen durch...

  • Soforthilfe, z.B. bei Katastrophen
  • langfristige Projekte, gemeinsam mit unseren jeweiligen Partnern im Empfängerland
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Es ist uns ein Herzensanliegen, die Augen nicht vor den Nöten der Mitmenschen zu verschließen, da wir es als unseren Auftrag betrachten, die Hungrigen satt zu machen und den Obdachlosen Kleidung zu geben. Wir bringen jährlich über 800 Tonnen Hilfsgüter zu bedürftigen Menschen in Kriegs- und Krisengebieten, vor allem zu Kindern und sozialen Einrichtungen (wie z.B. Krankenhäuser) auf der ganzen Welt. Dabei arbeiten wir eng mit einheimischen Partnern zusammen und fördern Hilfe zur Selbsthilfe, wo immer es geht.   

Durch die Vernetzung mit anderen Hilfsorganisationen und Partnern steigern wir die Wirksamkeit unserer Hilfe. So bringt jeder Partner seine individuelle Stärke in das Hilfsprojekt mit ein.

Partnerorganisationen

Wie wir helfen

Hilfe für Benachteiligte

Wir helfen vor allem in Osteuropa ­regel­­mäßig durch Hilfsgüter aus Deutschland. Verlässliche Partner vor Ort kümmern sich um die Verteilung an arme Familien, alte und behinderte Menschen und soziale Einrichtungen. Sie besuchen die Bedürftigen regelmäßig und betreuen sie. Kleidung, Nahrungsmittel, Schulmaterial, Hygieneartikel und Haushalts­waren sind für Menschen in Not eine enorme Hilfe.

Zukunft für Kinder

In Haiti, Indien, Nigeria und Uganda fördern wir Projekte, die Kindern und Jugendlichen und jungen Frauen eine Zukunft ermög­lichen. Dort bieten unsere Partner Waisenkindern oder Kindern aus ärmsten Verhältnissen ein Dach über dem Kopf, Schulbildung und Aus­bildungsmöglichkeiten.

Wasser für Afrika

Wasser ist ein kostbares Gut. ­Viele Menschen in Afrika sind chronisch krank, weil sie verschmutztes Wasser aus dem Fluss trinken. Sie haben keine Kraft für die Feldarbeit mehr, da sie oft stundenlang laufen müssen, um Wasser zu holen. GAiN bohrt jedes Jahr 200 neue Brunnen in Dörfern, die weit ab von der nächsten sauberen Wasserquelle liegen.

Nothilfe

GAiN leistet Hilfe nach Kata­strophen: z.B. nach dem Erdbeben in Haiti oder während des Bürgerkrieges im Irak. Wir ­bringen Hilfsgüter wie Baby­nahrung, ­Decken, Zelte und Kleidung in die betroffenen Gebiete. Oftmals sind wir mit Einsatzteams vor Ort, um die Katastrophenopfer zu versorgen.

Unser Netzwerk

Global Aid Network (GAiN) ist eine ­inter­nationale Hilfsorganisation und hat derzeit:

  • 11 nationale Büros: in Deutschland, Australien, England, USA, ­Kanada, Südkorea, ­Holland, Österreich, ­Philippinen, Schweiz, Spanien.
  • Weitere nationale Büros befinden sich in Planung.
  • Über 50 Projektländer weltweit
  • 5 Logistikzentren: Vancouver (Kanada), Lancaster (PA, USA), Sleeuwijk/Dordrecht (Holland), Gießen (Deutschland) und Sidney (Australien).

Das Netzwerk aus Kooperationen mit ­Firmen, anderen Hilfsorganisationen und Privat­personen stellt eine unserer größten Stärken dar und zeichnet uns gegenüber anderen Hilfsorgani­­s­a­tionen aus. Bei Katastrophen und anderen Krisensituationen können wir mit Hilfe unseres Netzwerkes sehr kurzfristig agieren und unsere Hilfe untereinander professionell koordinieren und in die Krisengebiete bringen. GAiN ist der humanitäre Partner von Campus für Christus e.V. mit Sitz in Gießen und leistet seit 1990 humanitäre Hilfe, zuerst in Osteuropa (damals als Aktion Hungerwinter) und später auch in anderen Teilen der Welt. Bei GAiN arbeiten hauptamtliche Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer.

GAiN-International

Wie alles begann

Es ist der 25. Dezember 1990: In Gießen macht sich eine Gruppe Freiwilliger auf die beschwerliche Reise Richtung Osten. Ihre beiden Lkws sind mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten für Krankenhäuser in Riga und Leningrad beladen. Mit dabei ist der Lkw-Mechaniker Klaus Dewald, der einen der 40 Tonner fährt. Zusammen mit seiner Frau Claudia, drei weiteren Fahrern, einem Arzt und drei Dolmetschern will er auf unbürokratische Weise Bedürftigen in Russland und Lettland helfen.

Sie folgten damit dem Appell des sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, den russischen Völkern im Hungerwinter 1990/91 zu helfen. Ein Name für das Projekt ist schnell gefunden: "Aktion Hungerwinter". Die Resonanz in der Bevölkerung ist enorm. Privatleute, Kirchengemeinden, Firmen, Schulen und Vereine spenden. Weitere Transporte in die Länder des ehemaligen Sowjetreiches folgten.

Aus dieser Initiative, zu der viele Studenten von Campus für Christus gehörten, wird später das Hilfswerk GAiN.