Die Lage in Nigeria ist weiterhin sehr prekär. Neben der weit verbreiteten Armut, die in den letzten Jahren noch einmal zugenommen hat, erschüttern immer wieder Anschläge und Entführungen das Land. Terror und Gewalt sind für viele Menschen Teil des Alltags. Auch die medizinische Infrastruktur ist nur dürftig ausgebaut. Das führt dazu, dass vor allem Kinder und Babies an behandelbaren Krankheiten wie zum Beispiel Malaria sterben. Wenn das nächste Krankenhaus kilometerweit entfernt und die Fahrt dorthin sehr teuer ist, bleibt vielen Familien nichts anderes übrig als zu hoffen, dass es doch irgendwie gut ausgeht.
Genauso hoffte auch Hagais Familie. Der kleine Junge stand kurz davor, in den Kindergarten unseres Baobab-Schulzentrums zu kommen, als er starkes Fieber bekam. Da die Fahrt zum nächsten Krankenhaus und die Behandlung dort zu teuer waren, hoffte die Familie, dass die Medikamente aus der Dorf-Apotheke helfen würden. Doch das taten sie nicht. Und kurze Zeit später starb Hagai. Eine Diagnose und Versorgung bei einem ausgebildeten Arzt hätten seinen Tod verhindern können.
Damit das nicht mehr zum Alltag gehören muss, und Kinder wie Hagai eine Zukunft haben, möchten Baobab-Gründer und Leiter Judith und Elijah Ochoje auf ihrem Gelände nun eine Klinik bauen. Diese soll vor allem den Schülern, ihren Familien und Bewohnern der näheren Umgebung dienen und in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten aus der Hauptstadt Abuja betrieben werden. Dort gibt es dann neben erster Hilfe auch kompetente Diagnosen, passende Medikamente und Behandlungen. Ein erster Kostenvoranschlag hat ergeben, dass für den Bau 75.000 € benötigt werden. Dafür braucht Baobab Unterstützung. Du kannst mithelfen, dass mehr Kinder gesund bleiben und aufblühen können.
Rund zwei Millionen Menschen im Gazastreifen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das ist fast die gesamte Bevölkerung. Die Versorgung mit überlebenswichtigen Dingen wie Wasser, Medizin und Grundnahrungsmitteln ist unabhängig jeglicher Friedensbemühungen auch weiterhin katastrophal.
Seit Oktober 2025 konnten wir mit unserem Partner von Israel aus mehr als 4.000 Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen transportieren. Darunter waren vor allem Lebensmittel wie Mehl, Gemüse und Bohnen. Weitere Hilfsgüterlieferungen folgen Tag für Tag. Unsere lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinieren mit unseren Partnerwerken vor Ort die Einkäufe oder die eingehenden Sachspenden und kümmern sich um deren Verteilung in der Region rund um Khan Younis. Wir unterstützen dort auch eine Suppenküche, die bis zu 10.000 Menschen täglich mit Mahlzeiten versorgen kann.
Jede Spende hilft mit! Benutze dafür bitte das Stichwort "26Gaza" oder unsere Spendenseite:
Produzierende Unternehmen wenden sich bitte an Samuel Ströhmann. Gebraucht wird aktuell vor allem Milchpulver. Aber auch haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl, Reis, Konserven, Salz, Powerriegel oder Zucker werden dringend benötigt.
Dieses Motto hat der neue Secondhandladen von GAiN, der letztes Jahr im Heegstrauchweg 60 in Gießen eröffnet wurde. Kommen Sie vorbei!
Mehr erfahren
Sie enthält neben informativen thematischen Artikeln auch spannende Berichte aus unserer Arbeit. Sie erscheint viermal im Jahr.
Aktuelle Ausgabe und Archiv
Reisen Sie in unsere Projektländer. Lernen Sie die Menschen und ihre Kultur kennen. Entdecken Sie das Land bei Ausflügen. Helfen Sie bei humanitären Einsätzen, Bauprojekten oder Kinderprogrammen. Wir versprechen Ihnen einen unvergesslichen Urlaub.
Zu unseren Reiseangeboten
Unser monatlich erscheinender Email-Newsletter enthält Geschichten, Impulse und Einblicke in unsere humanitäre Arbeit.
Anmelden