Aufatmen im Kinderheim 

Raus aus der Angst 

Während die Lage an vielen Orten Haitis immer noch hochgefährlich bleibt, können die Mitarbeitenden unseres Kinderdorfs gerade etwas aufatmen. Zwei Versuche von bewaffneten Gruppen, im vergangenen Jahr in die Region vorzudringen, scheiterten. Beide Male war es die Polizei, die sie zurückdrängen konnte. Seitdem kehrte Stück für Stück eine fragile, aber kostbare Ruhe ein. In all diesem Chaos bietet das Kinderdorf Ça-Ira eine Oase der Hoffnung. Hier bekommen Mädchen und Jungen, die entweder keine Familie mehr haben oder deren Familie in unwürdig armen Verhältnissen lebt, die Chance, tatsächlich Kind zu sein, zu spielen, zu lernen und sich zu entfalten. 

Trotz dieser relativen Sicherheit bleibt der Alltag ein Kraftakt. Die Inflation ist drückend, Lebensmittel und Waren sind oft Mangelware oder nur zu astronomischen Preisen erhältlich. Da Reisen in die Hauptstadt Port-au-Prince aufgrund von Entführungsgefahr weiterhin lebensgefährlich sind, bleibt das Kinderdorf weitgehend auf sich allein gestellt. Umso mehr bewundern wir die Resilienz unserer haitianischen Mitarbeitenden, mit denen wir über digitale Wege in engem Austausch stehen. Bitte helfen Sie mit, dass dieser Ort den Kindern und Jugendlichen weiterhin ein Zuhause bieten kann. Ihre Spenden sind der entscheidende Faktor, dass dieses Kinderdorf bestehen und wachsen kann.

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Neftalies Geschichte

 Klinik für Baobab 

Erste statt letzte Hilfe 

Die Lage in Nigeria ist weiterhin sehr prekär. Neben der weit verbreiteten Armut, die in den letzten Jahren noch einmal zugenommen hat, erschüttern immer wieder Anschläge und Entführungen das Land. Terror und Gewalt sind für viele Menschen Teil des Alltags. Auch die medizinische Infrastruktur ist nur dürftig ausgebaut. Das führt dazu, dass vor allem Kinder und Babies an behandelbaren Krankheiten wie zum Beispiel Malaria sterben. Wenn das nächste Krankenhaus kilometerweit entfernt und die Fahrt dorthin sehr teuer ist, bleibt vielen Familien nichts anderes übrig als zu hoffen, dass es doch irgendwie gut ausgeht. 

Genauso hoffte auch Hagais Familie. Der kleine Junge stand kurz davor, in den Kindergarten unseres Baobab-Schulzentrums zu kommen, als er starkes Fieber bekam. Da die Fahrt zum nächsten Krankenhaus und die Behandlung dort zu teuer waren, hoffte die Familie, dass die Medikamente aus der Dorf-Apotheke helfen würden. Doch das taten sie nicht. Und kurze Zeit später starb Hagai. Eine Diagnose und Versorgung bei einem ausgebildeten Arzt hätten seinen Tod verhindern können. 

Damit das nicht mehr zum Alltag gehören muss, und Kinder wie Hagai eine Zukunft haben, möchten Baobab-Gründer und Leiter Judith und Elijah Ochoje auf ihrem Gelände nun eine Klinik bauen. Diese soll vor allem den Schülern, ihren Familien und Bewohnern der näheren Umgebung dienen und in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten aus der Hauptstadt Abuja betrieben werden. Dort gibt es dann neben erster Hilfe auch kompetente Diagnosen, passende Medikamente und Behandlungen. Ein erster Kostenvoranschlag hat ergeben, dass für den Bau 75.000 € benötigt werden. Dafür braucht Baobab Unterstützung. Du kannst mithelfen, dass mehr Kinder gesund bleiben und aufblühen können.

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