Griechenland – warum wir helfen

Geflüchtete auf den griechischen Inseln

Als die Grenzen in Europa geschlossen wurden, war der Weg vieler Geflüchteter nach Mitteleuropa unterbrochen. Nachdem sie um ihr Leben gerannt sind, um dem Krieg in ihren Heimatländern zu entkommen, sind diese Menschen nach einem oft riskanten Übersetzen aus der Türkei auf der griechischen Insel Lesbos gestrandet.

Im Lager Moria, das ursprünglich als Kurzzeitunterkunft für 3.000 Personen geplant war, wohnten bis zu 20.000 Bewohner. Es mangelte an Schlafplätzen, Decken, Kleidung und sanitären Anlagen. Schon dort herrschte pure Verzweiflung. Ein Feuer zerstörte am 9. September das gesamte Lager. Die obdachlosen Menschen wurden in ein neues provisorisches Lager namens Kara Tepe umgesiedelt. Dort leben etwa 8.000 Geflüchtete in einfachsten Zelten, die keinerlei Ausstattung enthalten. Die Anzahl der Wasserstellen und Toiletten sind bei weitem nicht ausreichend.

Ein Filmemacher aus Gießen hat ein bewegendes Video über die Situation der Flüchtlinge (noch in Moria) gemacht:

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Griechenland – wie wir helfen

Flüchtlinge am Rande Europas

Die Zustände im Lager Moria auf Lesbos waren menschenunwürdig: es herrschte eine Atmosphäre von Leid, Ungerechtigkeit, und Hoffnungslosigkeit. Menschen standen stundenlang Schlange, um etwas zu essen zu bekommen. 100 Menschen teilten sich eine Toilette. Duschen war Luxus. Nachts trauten sich die Frauen nicht alleine in die Waschräume. Nach Ausbruch der Corona-Krise half GAiN durch Hilfsgüter und Teams, die praktisch dort mitanpackten. Ein Team von GAiN-Katastrophenhelfern war im Frühling 2020 dort. Sie verteilten Hilfsgüter und bauten ein vom Feuer zerstörtes Wohngebäude für besonders Schutzbedürftige wieder auf. Auch die GAiN-Kollegen aus Holland und der Schweiz sammeln fleißig für die Geflüchteten oder senden freiwillige Helfer nach Griechenland. Die Hilfe für die Flüchtlinge soll auch im neuen Lager Kara Tepe und auf dem griechischen Festland fortgeführt werden. Außerdem arbeiten wir mit Partnern in Athen zusammen, um die obdachlosen Flüchtlingen, die nach dem Brand aufs Festland gebracht wurden, zu helfen.

Unsere Mitarbeiterin Andrea Wegener lebt seit November 2018 auf Lesbos. Sie hat die operative Leitung der Arbeit unserer Partnerorganisation EuroRelief im Camp Kara Tepe und koordiniert u.a. den Einsatz von Ehrenamtlichen. Sie möchte die Welt dieser Menschen etwas heller und hoffnungsvoller machen!

Andreas Blog

 

 

 

 

Griechenland - wie Sie helfen können

Hilf Geflüchteten. Spende Würde!

Nach dem Brand im Camp Moria auf Lesbos haben die Menschen alles verloren. Einige von ihnen sind aufs griechische Festland gebraucht worden und leben dort als Obdachlose. Sie brauchen dringend Hilfe!

1. Hygiene-Pakete packen

Grundausstattung:

3 x Seife, 1x Shampoo, 3 x Zahnpasta, 6 x Zahnbürsten, 1 x Rasierer mit Rasierklingen (keine Einmalrasierer), 4 x Handtuch, 3 x Kamm/Bürste, 1 x Handcreme
Zusatzausstattung:  
Neue Unterwäsche und Socken, Damenbinden (keine Tampons)

2. Windeln* packen!

Unter den Geflüchteten sind viele Kleinkinder. Manche wurden auf Lesbos geboren. Stoffwindeln zu waschen ist so gut wie unmöglich, denn Wasser ist rar. Windeln einzukaufen, ist für die Familien zu teuer. Kaufen Sie Windelpakete und schicken sie sie zu GAiN. Oder Sie senden uns einen Gutschein, den wir in Gießen bei einem der bekannten Drogeriemärkte einlösen können.

*Wir präferieren keine Windeln einer bestimmten Marke, auch wenn auf unseren Flyern eine solche erwähnt wird!

3. Gib dein letztes (Unter-) Hemd!

Die Geflohenen konnten nicht viel mitnehmen. Männer, Frauen, Jungen und Mädchen brauchen dringend neue Unterwäsche (Größen S-L). 
Kaufen Sie Unterhosen und Unterhemden und schicken Sie sie zu GAiN nach Gießen!

Laden Sie sich die Flyer zu den Aktionen herunter. Drucken Sie ihn aus oder versenden ihn per E-mail an Ihre Bekannten.

Spende