Einst galt Nigeria als Hoffnungsträger Afrikas. Doch inzwischen zermürben einseitige Konzentration auf den Rohstoffabbau, Korruption, religiös motivierte Gewalt und politische Unsicherheit das Land. Trotz Schulpflicht bis zur 9. Klasse besuchen in Nigeria nur etwa 60 Prozent der Grundschüler regelmäßig den Unterricht. Die Qualität der Schulbildung ist dürftig. Unser Partner "Baobab" bietet benachteiligten Kindern kostenlose, qualitativ hochwertige Schulbildung.
Judith und Elijah von "Baobab" haben ein neues Bildungszentrum aufgebaut. Im September 2023 haben die ersten Klassen begonnen. Kontinuierlich kommen nun neue Schüler und Klassen dazu. Die Kinder, die schon in der "Baobab"-Schule sind, blühen sichtlich auf. Bildung beugt Extremismus vor und ist der Schlüssel zum Ausbruch aus dem Armutskreislauf. GAiN unterstützt mit Schulpatenschaften.
Haiti ist eines der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre, das immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Politisch und wirtschaftlich ist das Land höchst instabil. Kinder, die mit zahlreichen Geschwistern in den Slums von Port-au-Prince oder ärmlichen Dörfern aufwachsen, oder Kinder, deren Eltern bei einer der Naturkatastrophen oder durch Krankheit gestorben sind, finden Zuflucht in unserem Kinderheim.
Das alte Waisenhaus in der Nähe von Léogâne wurde durch das Erdbeben 2010 komplett zerstört. GAiN baute das Heim und einige Nebengebäude wieder auf und errichtete ein neues Schulzentrum. Seitdem hilft GAiN durch Patenschaften.
In Bangalore wachsen Tausende von Kindern in Slums auf und müssen schon in jungen Jahren hart arbeiten. Ihre Familien sind auf den Zuverdienst der Kinder angewiesen. Die Kinder arbeiten als Tagelöhner, schleppen und zerkleinern Steine, knüpfen Teppiche, spülen Teller oder werden zum Betteln geschickt.
Im Kinderhaus von UEM (unserer Partnerorganisation) in Bangalore lernen und lachen 150 solcher Kinder. Sie verbringen dort ihre Nachmittage in einer sicheren Umgebung und erfahren Fürsorge und Liebe. Kinder, die sonst keinerlei Möglichkeit hätten, der Armut zu entkommen, erhalten hier eine gute Schulausbildung und dürfen einfach Kinder sein.
Kinder, die niemand haben will, erhalten hier eine neue Chance. Fast alle sind krank und unterernährt, wenn sie in Müllcontainern oder am Straßenrand gefunden werden. Die Wunden in den kleinen Seelen sind tief, und das Vertrauen in andere Menschen ist zerbrochen.
Außer Nahrung und Körperpflege bekommen sie im Kinderdorf "Arche Noah" vor allem Liebe und Zuwendung. Ausgebildete Krankenschwestern und Erzieherinnen kümmern sich um die Kleinen. Wer die Kinder heute sieht und ihre Geschichten erfährt, kann nur staunen. Die Kinder blühen auf, hier passieren kleine und größere Wunder. Zur Zeit leben in dieser Zufluchtsstätte rund 190 Kinder. Neben den Heimkindern besuchen über 400 Kinder aus ärmlichen Familien in der Umgebung die Schule des Kinderdorfes. Ohne Patenschaften können viele Schulkinder keinen Unterricht besuchen. Auf dem Gelände gibt es außerdem eine Krankenstation, die ebenfalls von Bewohnern aus der Umgebung genutzt wird.