Katastrophenhilfe Irak

Familien auf der Flucht

Den Familien aus Mossul blieb nur die Flucht, wenn sie nicht im Häuserkampf umkommen wollten. Außerdem sind jetzt weitere Flüchtlinge aus Kirkuk angekommen. Sie kamen mit Nichts und leben Erbil, der Hauptstadt des kurdischen Automiegebietes in Autos oder Rohbauten. GAiN half sofort mit Lebensmittelpaketen und Decken.

Inzwischen sind im Nordirak so viele Flüchtlinge, dass man sie nicht mehr zählen kann. Wir versorgen mehrere hundert Familien regelmäßig mit Lebensmitteln. Tausende erhalten gelegentliche Hilfe. Für zwei Camps und damit für weit über 100.000 Menschen haben wir die Trinkwasserversorgung übernommen. Kleidung, Decken, energiehaltige Nahrung und Hygieneartikel werden jetzt noch mehr als bisher benötigt. Allein die Transportkosten für gespendete Hilfsgüter aus Deutschland betragen in den nächsten Monaten 50.000 Euro. Bitte helfen Sie mit.

Spende

Grün ist die Hoffnung

Ein GAiN-Mitarbeiter erzählt: "Mitten in einem dieser Camps mit über 700 Zelten habe ich etwas gesehen, das mir neue Hoffnung für die Menschen gab: Vor einem Zelt hatte ein Familienvater ein kleines Blumenbeet angelegt, dahinter eine aus Abfall gezimmerte Kinderschaukel. Darauf ein kleiner Junge, der, lächelnd schaukelte. Der Vater sagte zur mir: 'Ich möchte meinen Kindern auch hier ein Zuhause schaffen. Sie haben ihre Heimat verloren. Wenn sie jetzt nicht ein klein wenig Glück fühlen, wird auch ihre Hoffnung verloren sein.'"  

Infos über den Irak

Armenien

Ein Hörgerät für Hovhannes

Armine kämpft allein für sich und ihre drei Söhne. Als wir sie besuchen und fragen, wie es ihr geht, stehen ihr schon bald Tränen in den Augen. Ihr Sorgenkind Hovhannes ist gerade zehn Jahre alt ­geworden. Seine gravierende Schwerhörigkeit erschwert so vieles in seinem Kinderleben. Wenn er versucht zu sprechen, kann ihn kaum jemand verstehen.

Weiterlesen

Er hört nicht

Hovhannes kleinerer Bruder ist gesund und kann zur Schule gehen, aber nur, wenn die Mutter das Geld für den Schulbus aufbringen kann. Ab und zu nimmt die Mutter auch ihren schwerhörigen Hovhannes mit zur Schule, damit er wenigstens etwas Bildung bekommt. Dann muss sie aber neben ihm sitzen, auf ihn aufpassen und „übersetzen“. Ihren Jüngsten muss sie dann zu Hause lassen, und nicht immer findet sie jemand, der auf ihn aufpasst.

Schlecht hilft schlecht

Alle drei Jahre steht dem Jungen ein angemessenes Hörgerät zu, aber seines war schon nach etwa einem Jahr nicht mehr funktionsfähig. So trägt er ein schlechtes Gerät, das ihm nicht wirklich hilft. Armine würde so gerne arbeiten, denn das bisschen Sozialhilfe reicht kaum zum Überleben. Ihr Mann ist vor Jahren nach Russland gegangen, um Arbeit zu finden. Er hat sie zur Scheidung gedrängt und will sie aus der Wohnung werfen. Als wir Armine fragen, was für sie im Moment die größte Hilfe wäre, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Ein Hörgerät für Hovhannes“.

Schul-Shopping

GAiN-Mitarbeiterin Monika kennt die Familie seit langem. Als Monika im August 31 Familien eine ganz besondere Freude machen konnte, war Armine und ihre beiden Jungen dabei. Mit Spenden aus Deutschland kaufte sie neue Schulkleidung für 47 Kinder. In Armenien ist Schuluniform Pflicht. Aber viele Familien können sich den Kauf gar nicht leisten. Die Kinder schämen sich dann ihrer offensichtlichen Armut und gehen nicht gerne oder gar nicht zur Schule. Aber nur mit guter Bildung haben sie eine Chance, der Armut zu entfliehen. Hovhannes und sein Bruder begannen das neue Schuljahr stolz und mit leuchtenden Augen. Und Mutter Armine freut sich, dass ihr größter Wunsch wahr wird. Bald bekommt Hovhannes sein neues Hörgerät dank eines Spenders aus Deutschland.

Infos über Armenien

Helfen Sie mittellosen Familien in Armenien:

Spende

 

 

GAiN-Kalender "Momente"

Mit diesem Kalender ­setzen Sie ­Akzente und fördern ­gleichzeitig ­unsere ­humanitäre Arbeit.


Der ­Kalender zum Thema „Schule und Bildung“ enthält hochwertige Fotos aus unseren Projekt­ländern, u.a. Lettland, Uganda, Haiti und ­Armenien. Die kurzen Geschichten über die abgebildeten Menschen und ihre Lebensumstände regen zum Nachdenken an. Ideal als Geschenk!

Preis 12,95 Euro

 

Format: 34 x 28 cm,
mit ­Spiral­bindung, rückseitig mit zusätzlichem Kalendarium für Notizen.

Kalender ansehen

Bestellung

Hilfsgütersammelaktion

Gib sein letztes Hemd!

Er schafft es einfach nicht, seinen Kleiderschrank aufzuräumen? Du kannst ihm und uns helfen. Du weißt, was er abgeben kann. Wir brauchen dringend Kleidung, die wir an Menschen in Not wie z.B. Flüchtlinge weitergeben können. Vor allem Männerkleidung fehlt!

Was gebraucht wird

Gut erhaltene, saubere Kleidung und Schuhe (paarweise gebündelt) für ­Erwachsene und Kinder. Auch neue Kleidungs­stücke sind willkommen. Wer möchte, kann uns durch seine Geldspende helfen, Kleidung in unsere Projekt­länder (z.B. Armenien, Lettland, Irak, Rumänien, Ukraine) zu transportieren.

Wie die Kleidung verpackt wird

Die Hilfsgüter in stabile Kartons (z.B. Bananenkisten) ­packen, zu­kleben und beschriften. Bitte getrennt nach Damen-, Herren-, Kinder­kleidung und Schuhen verpacken! Die Pakete bei der nächsten Sammelstelle abgeben oder per Post an uns senden.

Weitere Infos

Reisen mit Herz

Land entdecken – Menschen helfen

Reisen Sie in eines ­unserer Projekt­­länder. ­Lernen Sie die ­Menschen und ihre ­Kultur ­kennen. ­Entdecken Sie das Land bei ­Aus­flügen. ­Helfen Sie bei ­humanitären ­Einsätzen, ­Bau­projekten oder Kinder­programmen. Wir ­versprechen ­Ihnen ­einen ­un­­ver­gesslichen Urlaub.

Angebote 2017/2018

Zeitschrift "bewegt"

Unsere Zeitschrift "bewegt" enthält Berichte über unsere Arbeit und behandelt spannende Themen rund um die humanitäre Hilfe. Sie erscheint viermal im Jahr und ist kostenlos erhältlich. Schauen Sie hier in die Zeitschrift rein und bestellen Sie sich dann die Papierausgabe.

"bewegt" bestellen

"bewegt" hier ansehen

Neugierig, was gerade so läuft?

Wenn Sie mehr über die aktuelle Arbeit von GAiN erfahren wollen, dann schauen Sie doch einfach auf unsere Facebookseite.

Zur Facebook-Seite