Nigeria – warum wir helfen

Hoffnung gegen den Augenschein

"Wenn es Nigeria schafft, dann kann dieses Land ganz Afrika helfen." Dieses Selbstverständnis ist weit verbreitet im westafrikanischen Staat. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Beherrschend ist vielerorts der Konflikt zwischen dem christlich-animistisch geprägten Süden und dem muslimischen Norden. Der bevölkerungsreichste afrikanische Staat ist fast dreimal so groß wie Deutschland, seine Metropole Lagos gehört zu den größten Städten der Welt. Wie in den Nachbarstaaten ist auch in Nigeria die Grundversorgung mit sauberem Trinkwasser nur für die Hälfte der Bevölkerung gegeben.

Bildung als Schlüssel

Obwohl allgemeine Schulpflicht herrscht und der Schulbesuch offiziell nichts kostet, gehen nur etwa 60 Prozent aller Kinder im Grundschulalter regelmäßig zur Schule.Die Qualität der Schulbildung sinkt kontinuierlich, da nur ein vergleichsweise geringer Teil des staatlichen Budgets in Bildung investiert wird, es zu wenige Schulen gibt und viele schlecht ausgestattet sind. 

Ein weiteres Bildungshindernis ist die radikal islamische Terrorgruppe Boko Haram ("Bücher sind Sünde"), die mit ihren Anschlägen auf Schulen immer wieder für Schlagzeilen sorgt. So ist Schulbildung eine der großen Herausforderungen in Nigeria.

 

 

 

Nigeria – das Projekt

Hoffnung auf eine bessere Zukunft

 

Bildung, Hoffnung, Chancen auf eine bessere Zukunft - das will "Baobab", die Initiative für Kinder, Jugendliche und Familien in Nigeria. Auch benachteiligte Kinder sollen Zugang zu kostenloser Bildung und Berufsausbildung erhalten. Die Schüler lernen soziale Werte und später als Berufsanfänger eine Arbeitsethik kennen, die ihr Leben prägt. Zusätzlich werden nigerianische Lehrer qualifiziert, sowie moderne Lehrmittel hergestellt und verbreitet.

Die Gründer von "Baobab", Elijah und Judith Ochoje, investieren sich seit mehr als zehn Jahren in die Aufbauarbeit in Nigeria. Judith ist ausgebildete Lehrerin und Elijah hat einen Abschluss in Agrarwissenschaften. Bereits seit vielen Jahren engagieren sie sich zusammen mit GAiN in Nigeria. Derzeit befinden sie sich noch in der Planungsphase für das erste Schulgebäude ihres Bildungszentrums. Mit dem ersten Bauabschnitt soll baldmöglichst begonnen werden. Schon bevor die Schule öffnet, gibt es regelmäßige Einsätze in den Dörfern: medizinische Hilfe, Hilfsgüterverteilungen, Hygieneschulungen, Seminare für Eltern und andere Angebote. Außerdem bietet Baobab Fortbildungen für Lehrer an, um die Unterrichtsqualität zu verbessern.

 

 

Nigeria – wie Sie helfen können

Unterstützen Sie Kinder in Nigeria mit:

  • Hilfsgütern (Kleidung, Schulmaterial …)
  • Geld (Baukosten, Ausstattung der Schule, Schulbesuch, Fahrtkosten, Lehrergehälter)

Ihre Spende hilft!

  • Mit 25 Euro im Monat ermöglichen Sie einem Kind den Schulbesuch.
  • Mit 150 Euro kommen Sie für das Monatsgehalt eines einheimischen Lehrers auf.

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